Infanterie und die Bestie – Meine persönlichen Erfahrungen mit Helden und Reittieren
Vor Kurzem habe ich in meinem Blog bereits einen Beitrag über „Infanterie und die Bestie“ geschrieben. Damals ging es hauptsächlich um Tipps und Empfehlungen, die ich von anderen Spielern bekommen hatte.
Heute möchte ich das Thema noch einmal aufgreifen. Diesmal geht es allerdings nicht darum, was andere mir erzählt haben, sondern um meine eigenen Erfahrungen, meine Fehler und meine persönliche Meinung.
Und eines kann ich schon vorweg sagen: Nicht alles, was auf dem Papier gut aussieht oder von anderen Spielern empfohlen wird, funktioniert auch in der Praxis.
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Erst einmal auf einen Truppentyp konzentrieren
Dieser Beitrag richtet sich besonders an Spieler, die nur gelegentlich Geld ausgeben und nicht mit der goldenen Kreditkarte spielen.
Meiner Meinung nach sollte man sich zunächst für einen Truppentyp entscheiden: Infanterie, Speer oder Bogen.
Ich persönlich habe mich für die Infanterie entschieden.
Das bedeutet, dass ich meine Forschung, Buffs und Verbesserungen hauptsächlich auf die Infanterie ausrichte. Auch meine wichtigsten Märsche bestehen aus Infanterie.
Warum? Ganz einfach: Wer versucht, alle drei Truppentypen gleichzeitig auf höchstem Niveau zu entwickeln, braucht entweder sehr viel Zeit oder eben die berühmte goldene Kreditkarte.
Der Aufstellungstipp im Spiel
Im Spiel gibt es bereits eine Funktion, die bei der Zusammenstellung der Helden hilft.
Dazu öffnet man den jeweiligen Helden und findet derzeit rechts unten den Punkt „Aufstellung“.
Dort kann man sich eine passende Aufstellung empfehlen lassen. Das ist gerade am Anfang der einfachste Weg.
Allerdings gibt es einen wichtigen Punkt: Dieser Aufstellungstipp berücksichtigt die Helden und ihre Fähigkeiten, aber nicht die Reittiere.
Und genau hier beginnt meiner Meinung nach die eigentliche Arbeit.
Meine drei Infanterie-Märsche
Ich spiele hauptsächlich mit drei Infanterie-Märschen:
- Erster Marsch: Lagertha und Margit
- Zweiter Marsch: Vali und Sepjina
- Dritter Marsch: Greta und Sigrid
Greta und Sigrid sind dabei meine neuesten Helden.
Anfangs hatte ich einen Gedanken, der sich später als großer Fehler herausstellte: Neue Helden müssen doch automatisch stärker sein als die alten!
Also habe ich viel in meine neuen Helden investiert.
Doch in der Praxis musste ich feststellen, dass das bei meiner Spielweise ein totaler Flop war.
Mein erster großer Fehler: Alles auf Angriff!
Am Anfang hatte ich fast alles auf Angriff eingestellt. Später habe ich versucht, die Empfehlungen anderer Spieler umzusetzen und die Reittiere besser auf die jeweiligen Helden abzustimmen.
Dabei habe ich beispielsweise auch mit Greta und Sophia experimentiert. Greta habe ich stärker auf Angriff ausgerichtet, während Sophia eher für die Verteidigung zuständig sein sollte.
Ähnlich bin ich bei meinen anderen Helden vorgegangen.
Trotzdem hatte ich mit meinen neuen Helden ein Problem: Ich war im Kampf viel zu schnell platt!
Irgendwann habe ich wieder auf meine alten Helden umgestellt.
Und plötzlich stellte ich fest, dass ich deutlich mehr Kämpfe gewann als verlor.
Allerdings gab es auch eine interessante Ausnahme.
Wenn sich ein Gegner zurückzog und ich ihn verfolgen musste, waren meine alten Helden nicht besonders gut. Hier konnten meine neuen Helden ihre Stärken ausspielen.
So kam ich zu meiner ersten wichtigen Erkenntnis:
Das Vali-Team war bei meiner Spielweise im Feldkampf und bei Rallyes besser als das Greta-Team.
Das Lagertha-Team war dagegen eher eine zusätzliche Unterstützung. Allein konnte es mit den beiden anderen Teams nicht unbedingt mithalten, aber als dritter Infanterie-Marsch war es durchaus nützlich.
Die Reittiere – Hier habe ich ebenfalls Fehler gemacht
Bei meinen ersten Versuchen habe ich die Zweitkommandanten mit Eis-Reittieren ausgestattet.
Dabei habe ich anfangs überhaupt nicht richtig darauf geachtet, welche Fähigkeiten die Reittiere eigentlich besitzen.
Ein Reittier kann beispielsweise Fähigkeiten haben, die auf Angriff ausgelegt sind. Wenn ich es aber für einen Helden verwende, der hauptsächlich verteidigen soll, muss ich genauer hinschauen.
Besonders wichtig sind dabei die Körnungsattribute.
Hat man die falschen Attribute, bekommt man möglicherweise nicht den gewünschten Effekt.
Bei den Wald-Reittieren finde ich das etwas einfacher. Dort kann man bei der Körnung beispielsweise Angriff, Verteidigung oder Leben erhalten und diese Werte anschließend mit Früchten verbessern.
Trotzdem bedeutet das nicht automatisch, dass jedes Reittier für jeden Helden geeignet ist.
Was ich ebenfalls gelernt habe: Es ist nicht immer sinnvoll, dem Zweitkommandanten einfach irgendein anderes Reittier zu geben.
Die Körnung und die allgemeinen Fähigkeiten eines Reittiers müssen schließlich auch zusammenpassen.
Und die passenden Körnungsattribute bekommt man nicht unbedingt auf Anhieb. Da gehört auch eine Portion Glück dazu.
Reittierfähigkeiten entwickeln sich erst mit der Zeit
Am Anfang besitzen die Reittiere noch nicht alle Fähigkeiten.
Diese kommen erst nach und nach dazu, und es kann sehr lange dauern, bis ein Reittier vollständig entwickelt ist.
Deshalb sollte man sich schon früh überlegen, welche Fähigkeiten später zum jeweiligen Helden passen könnten.
Ein Tipp, den ich von anderen Spielern bekommen habe, lautet, dass man doppelte Fähigkeiten möglichst vermeiden sollte.
Angeblich kann es passieren, dass sich bestimmte Fähigkeiten überschneiden und dadurch ein Effekt praktisch ins Leere läuft.
Ob das tatsächlich bei jeder Fähigkeit so ist, kann ich nicht beurteilen. Ich würde deshalb immer genau prüfen, wie die einzelnen Fähigkeiten funktionieren.
Drei Infanterie-Märsche im Feldkampf
Da ich hauptsächlich Feldkämpfe bestreite und mich auch an Rallyes beteilige, bin ich meistens mit meinen drei Infanterie-Märschen unterwegs.
Dabei ist mir etwas aufgefallen.
Wenn man für jeden Helden den automatischen Aufstellungstipp verwendet, kann es passieren, dass mehrere Helden ähnliche Fähigkeiten erhalten, obwohl man sich eigentlich eine andere Kombination wünscht.
Gerade wenn man drei Märsche mit demselben Truppentyp spielt, sollte man deshalb genauer hinschauen.
Manchmal muss man die Fähigkeiten manuell anpassen und selbst entscheiden, welche Aufgabe der jeweilige Held übernehmen soll.
Ein Beispiel aus meiner Anfangszeit:
Ich hatte eine Fähigkeit mit Gift ausgewählt. Das Problem war allerdings, dass meine Infanterie den dafür notwendigen Giftangriff gar nicht aktivieren konnte.
Dadurch war diese Fähigkeit für meine Aufstellung praktisch nutzlos.
Solche Fehler erkennt man oft erst, wenn man sich die Fähigkeiten genauer anschaut oder verschiedene Einstellungen im Kampf ausprobiert.
Das bedeutet natürlich viel Hin- und Hergeklicke.
Und ich muss zugeben: Ich bin selbst nicht gerade der geduldigste Mensch!
Aber in diesem Fall hat sich die Geduld tatsächlich gelohnt.
Gibt es überhaupt die perfekte Einstellung?
Meiner Meinung nach gibt es keine Einstellung, mit der man jeden Kampf gewinnen kann.
Denn selbst wenn man seine Helden und Reittiere optimal aufeinander abgestimmt hat, kann der Gegner eine Kombination besitzen, die genau dagegen besonders gut funktioniert.
Deshalb ist für mich die beste Einstellung nicht irgendeine feste Aufstellung, die man einfach von anderen übernimmt.
Viel wichtiger ist es, sich die Zeit zu nehmen und die Helden und Reittiere aufeinander abzustimmen.
Dabei sollte man sich fragen:
- Welche Stärken besitzt mein Held?
- Welche Fähigkeiten kann das Reittier unterstützen?
- Brauche ich mehr Angriff, Verteidigung oder Leben?
- Kann ich die Fähigkeiten meines Helden häufiger aktivieren?
- Welche Aufgabe soll dieser Marsch im Kampf übernehmen?
Was viele Spieler meiner Meinung nach unterschätzen, ist die Aufladung der Heldenfähigkeiten.
Man hört manchmal Aussagen wie: „Der Held ist nutzlos, der macht doch kaum Schaden!“
Dabei wird vergessen, dass manche Fähigkeiten erst aufgeladen werden müssen.
Einige Reittiere besitzen Fähigkeiten, die diese Aufladung beschleunigen können.
Dadurch kann ein Held seine Fähigkeit möglicherweise häufiger einsetzen.
Und genau das kann im Kampf einen Unterschied machen.
Man sollte außerdem bedenken, dass nicht jeder Spieler bereits sämtliche Fähigkeiten freigeschaltet hat.
Manche Fähigkeiten kommen erst später dazu. Andere sind noch grau hinterlegt, weil man sie noch nicht besitzt, sie aber irgendwann freischalten kann.
Deshalb kann eine Kombination, die heute noch nicht besonders gut funktioniert, später durchaus interessant werden.
Neue Helden sind nicht automatisch die besseren Helden
Das war für mich wahrscheinlich die wichtigste Erkenntnis.
Ich hatte sehr viel in meine neuen Helden investiert, weil ich davon ausgegangen war, dass diese automatisch stärker sein müssten.
In der Praxis waren meine alten Helden bei meiner Spielweise aber teilweise deutlich besser.
Sie überlebten länger und konnten dadurch insgesamt mehr Schaden verursachen.
Meine neuen Helden waren dagegen in bestimmten Situationen besser, beispielsweise bei der Verfolgung fliehender Gegner.
Das zeigt mir, dass man nicht nur auf das Alter oder die Generation eines Helden achten sollte.
Entscheidend ist, wie man selbst spielt und für welche Aufgabe man den Helden einsetzen möchte.
Dasselbe gilt natürlich auch für die Reittiere.
Meine Spielweise im Feldkampf
Es gibt unterschiedliche Arten, Feldkämpfe zu bestreiten.
Manche Spieler suchen sich gezielt einzelne Gegner heraus. Andere rennen mitten in einen großen Gegnerhaufen und greifen alles an, was sie erwischen können.
Ich persönlich bevorzuge es, mir Gegner herauszupicken und diese möglichst gemeinsam mit meinen Märschen anzugreifen.
Gerade bei der Infanterie halte ich es für wichtig, dass sie möglichst lange überlebt.
Denn was bringt mir ein hoher Angriffswert, wenn mein Marsch nach kurzer Zeit bereits besiegt ist?
Je länger meine Infanterie im Kampf bleibt, desto mehr Möglichkeiten hat sie, Schaden anzurichten.
Das ist zumindest meine Erfahrung.
Deshalb achte ich inzwischen stärker auf eine vernünftige Mischung aus Angriff, Verteidigung, Leben und den passenden Fähigkeiten.
Was die Helden vor Lagertha und Margit betrifft, spielen diese für mich inzwischen praktisch keine Rolle mehr.
Sie sind bei mir in Rente gegangen.
Und irgendwann werden vermutlich auch Lagertha und Margit ihren wohlverdienten Ruhestand antreten.
Aber solange sie für meine Spielweise noch einen Nutzen haben, bleiben sie im Einsatz.
Warum spiele ich nur drei Infanterie-Märsche, obwohl ich fünf habe?
Jetzt fragt sich vielleicht der eine oder andere: Wenn ich fünf Märsche zur Verfügung habe, warum benutze ich dann hauptsächlich nur drei?
Ganz einfach: Ich habe gar nicht genügend passende Infanteriefähigkeiten, um alle fünf Märsche vernünftig damit auszustatten.
Meine beiden anderen Märsche bestehen deshalb aus Speer- und Bogentruppen.
Diese benutze ich hauptsächlich zur Verteidigung oder wenn ein Mitspieler eine Rallye startet und ich mich daran beteilige.
Bei Speer und Bogen setze ich überwiegend auf T5- und T6-Truppen.
T7 ist mir für diese beiden Truppentypen einfach zu teuer. Nur wenn ich sie selbst aktiv in den Feldkampf mitnehme, verwende ich auch T7-Truppen.
Der Grund dafür ist meine persönliche Strategie.
Bei Rallyes oder in der Verteidigung profitieren die beteiligten Truppen von den entsprechenden Werten des Kommandanten. Nach meinen Erfahrungen bringt es mir in diesen Situationen keinen entscheidenden Vorteil, dafür unbedingt meine teuren T7-Truppen einzusetzen.
Das wäre für mich nur eine Verschwendung wertvoller Ressourcen.
T5- und T6-Truppen haben dagegen mehrere Vorteile: Sie sind deutlich günstiger, lassen sich schneller nachproduzieren und besitzen außerdem eine höhere Marschgeschwindigkeit als T7-Truppen.
Gerade wenn man schnell unterwegs sein möchte oder nach einem Kampf seine Verluste wieder ausgleichen muss, macht das einen Unterschied.
Deshalb sehe ich keinen Grund, zwangsläufig alle drei Truppentypen gleich stark zu entwickeln.
Für meine zusätzlichen Märsche sind vor allem die Marschgeschwindigkeit und teilweise auch die Verteidigung wichtig.
Schließlich kann es passieren, dass man unterwegs selbst angegriffen wird.
Natürlich entwickle ich auch meine Speer- und Bogentruppen weiter. Allerdings investiere ich dort deutlich weniger als bei meiner Infanterie.
Wer alle drei Truppentypen gleichzeitig auf ein sehr hohes Niveau bringen möchte, braucht meiner Meinung nach wieder die berühmte goldene Kreditkarte.
Wann benutze ich alle fünf Märsche?
Das hängt ganz von der Situation auf der Karte ab.
Wenn sehr viel los ist und überall Kämpfe stattfinden, bin ich meistens nur mit meinen drei Infanterie-Märschen unterwegs.
Ist dagegen weniger los, nehme ich durchaus auch alle fünf Märsche mit.
Man muss eben immer schauen, was gerade passiert und welche Möglichkeiten sich ergeben.
Ich halte es nicht für sinnvoll, stur nach einem festen Schema zu spielen.
Mein Fazit: Tipps sind gut, eigene Erfahrungen sind besser
Was ich mit diesem Beitrag eigentlich sagen möchte:
Man sollte sich nicht ausschließlich darauf verlassen, was andere Spieler empfehlen.
Natürlich kann man sich Tipps und Tricks anhören. Ich mache das schließlich selbst.
Aber nur weil eine bestimmte Kombination bei einem anderen Spieler hervorragend funktioniert, muss sie bei mir noch lange nicht genauso gut sein.
Jeder hat seine eigene Spielweise, unterschiedliche Helden, andere Reittiere und verschiedene Entwicklungsstände.
Und am Ende kommt noch ein ganz entscheidender Punkt dazu: Welche Gegner stehen mir überhaupt gegenüber?
Wenn meine Gegner doppelt so stark sind wie ich, werde ich wahrscheinlich auch mit einer sehr guten Einstellung kaum eine Chance haben.
Treffe ich dagegen auf Gegner, die ungefähr genauso stark sind wie ich, können die richtige Einstellung, die Kombination meiner Helden und Reittiere sowie meine persönliche Spielweise durchaus den Unterschied ausmachen.
Ich habe selbst einige Fehler gemacht, viel ausprobiert und dabei auch Ressourcen verschwendet.
Aber genau dadurch habe ich einiges gelernt.
Heute schaue ich nicht mehr nur darauf, welcher Held neu ist oder welcher angeblich den höchsten Schaden verursacht.
Ich schaue darauf, welche Kombination bei meiner Spielweise tatsächlich funktioniert.
Und manchmal sind es eben die alten Helden, die am Ende die besseren Ergebnisse liefern.
Mein persönlicher Rat: Hört euch die Tipps anderer Spieler an, aber probiert selbst aus, was für euch funktioniert. Nehmt euch die Zeit, eure Helden und Reittiere richtig kennenzulernen.
Denn die beste Aufstellung ist nicht unbedingt die, die andere Spieler empfehlen, sondern die, mit der ihr selbst am besten zurechtkommt.
Das sind meine bisherigen Erfahrungen mit Infanterie, Helden und Reittieren. Ich behaupte nicht, dass meine Einstellung die einzig richtige ist. Aber für meine Spielweise hat sich das Experimentieren gelohnt.
Zum Schluss noch meine persönliche Meinung über das Spiel
Abgesehen von meinen Erfahrungen mit den Helden und Reittieren möchte ich auch noch etwas über das Spiel selbst sagen.
Ich habe schon verschiedene MMO-Spiele gespielt, aber dieses gehört für mich persönlich zu den interessantesten.
Die Grafik gefällt mir ausgesprochen gut, und auch die Spielweise finde ich hervorragend.
Allerdings gibt es einen Punkt, der mir gerade am Anfang ziemlich viel Kopfzerbrechen bereitet hat: die Beschreibungen der Fähigkeiten.
Bis man wirklich versteht, wie die einzelnen Fähigkeiten funktionieren und zusammenwirken, kann einige Zeit vergehen.
Manchmal reicht es schon, ein einziges Wort zu überlesen, und man versteht die gesamte Fähigkeit falsch.
Ein gutes Beispiel dafür ist der Konterangriff.
Ich hatte bei einer Fähigkeit gelesen, dass sie etwas mit Konterangriff zu tun hat. Allerdings hatte ich übersehen, gegen welche Art von Angriff dieser Konterangriff überhaupt wirkt.
Ich dachte zunächst, es würde sich um einen allgemeinen Konterangriff handeln, der immer funktioniert.
Erst später habe ich festgestellt, dass ich die Beschreibung nicht richtig gelesen beziehungsweise verstanden hatte.
Bei anderen Fähigkeiten war es ähnlich. Manche Beschreibungen enthalten Abkürzungen oder Formulierungen, mit denen ich anfangs überhaupt nichts anfangen konnte.
Da habe ich mich manchmal wirklich gefragt, was diese Fähigkeit eigentlich bewirken soll.
Und genau deshalb braucht man meiner Meinung nach Zeit, wenn man dieses Spiel richtig verstehen und spielen möchte.
Das ist kein Spiel wie Farmerama, bei dem man einfach gelegentlich vorbeischaut, ein bisschen etwas erledigt und wieder verschwindet.
Natürlich kann man auch hier gemütlich spielen. Aber wer wirklich aktiv dabei sein und im Kampf etwas erreichen möchte, muss sich intensiver damit beschäftigen.
Vor allem ist es ein echtes Teamspiel.
Das merkt man besonders beim KvK, einem der wichtigsten Events im Spiel.
So ein KvK dauert meistens ungefähr 30 Tage, und während dieser Zeit ist besonders viel los.
Da braucht man teilweise wirklich eine Menge Zeit, wenn man aktiv mitmachen möchte.
Zwischen diesen großen Events geht es dagegen meistens etwas ruhiger zu.
Aber genau das macht für mich auch den Reiz aus.
Wenn man ein gutes Team hat, in dem man sich gegenseitig unterstützt, gemeinsam kämpft und auch mal über die eigenen Fehler lachen kann, macht das Spiel verdammt viel Spaß.
Dabei spielt es für mich nicht einmal die größte Rolle, ob man am Ende gewinnt oder verliert.
Natürlich gewinnt jeder gerne. Ich auch!
Aber wenn man gemeinsam mit seinen Mitspielern etwas erlebt, zusammen kämpft und als Team funktioniert, dann kann auch eine Niederlage Spaß machen.
Und genau das ist für mich das Besondere an diesem Spiel: Nicht nur die Helden, Reittiere oder die eigene Stärke entscheiden darüber, wie viel Spaß man hat, sondern vor allem die Menschen, mit denen man gemeinsam spielt.
